Zum Einstieg in das Thema planetare Grenzen/Klimawandel haben wir einen kleinen, folienbasierten Vortrag mit integriertem Klimaquiz erstellt. Die Folien stellen wir Euch hier unter CC BY-SA 4.0 Lizenz zur Verfügung. Die Materialien eignen sich ab Klassenstufe 6 (s.u.). Der Einstieg geht über die Analogie der Erde mit einem Raumschiff und den planetaren Grenzen als Lebenserhaltungssysteme. Die Idee dazu stammt aus einem S4F Spotlight zu den planetaren Grenzen von Dr. Gregor Hagedorn.
Wir haben darauf geachtet, dass alle verwendeten Materialien entweder Public Domain sind oder unter einer Creative Commons Lizenz stehen. Bitte belasst die entsprechenden Lizenz Hinweise auf den Folien. Wir haben Quellen zum weiteren Einlesen, sowie alle Bild und Tonlizenzen inklusive Public Domain in dieser Datei hinterlegt.
Erfahrungen in der Verwendung
Teile des Vortrages und Quiz wurden auch beim Girl’s Day ab Klassenstufe 6 verwendet. Der CO2 Kreislauf ist schon recht anspruchsvoll, funktioniert aber zumindest bei gymnasialem Hintergrund auch bei Stufe 6.
Wir haben damit den Frei-Day der Oberschule in Belm im Frühjahr 2024 für den Jahrgang 8 eröffnet. Die Veranstaltung fand in der Turnhalle statt, so dass die Schüler:innen sich ihrer Antwort entsprechend in eines in der Sporthalle markierten Felder stellen konnten. Dazu gibt es das Quiz mit Timer und rotem Alarm.
Dauer: Mit Diskussionen oder Bewegung sollte man 40 Minuten einplanen. Reine Präsentationszeit mit Quiz sind ca. 25 Minuten.
Fast-Fashion
Am Ende des Vortrages geht es um Fast Fashion. Wir haben das Thema bewusst gewählt, weil es nah an der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen ist und im allgemeinen unbekannt. Durch Fast Fashion werden weltweit mehr Treibhausgase emittiert als durch den gesamten Flug- und Schiffsverkehr zusammen. Außerdem ist es in Bezug auf die emotionale Verarbeitung der Klimakrise sehr wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen eigene Handlungsoptionen haben (vgl. Mit Schüler:innen über die Klimakrise reden). Kleidung/Konsum bietet da viele Anknüpfungspunkte. Natürlich kann und sollte man auch die politische Verantwortung bzgl. der strukturellen Rahmenbedingungen in diesem Zusammenhang diskutieren. Auch weitere Nachhaltigkeitsziele wie gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne können behandelt werden.
Falls Ihr Nachfragen, Hinweise oder Anregungen habt, wendet Euch gern an carola.meyer[at]uni-osnabrueck.de