Bericht Klimastreik

Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier ein kleiner Bericht zum Klimastreik von Kathrin Beinke:

Am 23. September versammelten sich zum insgesamt elften Mal circa 500 Menschen im Osnabrücker Schlossgarten zum Klimastreik, um sich für das Klima und den Klimaschutz stark zu machen. Unter dem diesjährigen Motto „#peoplenotprofit“ erging passenderweise um 12:05 Uhr der Startschuss für die von den Fridays for Future organisierte Veranstaltung. Natürlich waren auch wir von den Scientists for Future der Regionalgruppe Osnabrück vor Ort.

S4F-Mitglied Carola Meyer spricht beim Klimastreik vor dem Schloss durch ein Mikrofon zu den anwesenden Demonstrant:innen. Hinter ihr ist ein Plakat mit der Aufschrift „Wer Änderung will, muss Altes abwählen“ zu sehen.
Unsere Kollegin Carola Meyer spricht über die Notwendigkeit einer Energiewende und den Ansatz eines Umdenkens

Frustration und Hoffnung

Neben Redebeiträgen u.a. von Mitgliedern der Fridays for Future sowie auch vom Demokratischen kurdischen Gesellschaftszentrum in Osnabrück trug auch unsere S4F-Kollegin Carola Meyer stellvertretend für unsere Regionalgruppe ihren Teil bei. In ihrer Ansprache an die Hunderten von Anwesenden thematisierte sie insbesondere die problematische Energiepolitik und die Notwendigkeit einer umfassenden Umstellung auf erneuerbare Energien, die derzeit nur 20% der gesamten erzeugten Energie in Deutschland ausmachen.

Trotz aller Frustration fand sie jedoch auch die aufbauenden Worte einer fortschreitenden Veränderung und eines wachsenden Bewusstseins für die Klimakrise und ihre Konsequenzen sowohl bei Einzelpersonen als auch in Institutionen wie Schulen und anderen Unternehmen. Der Dialog über alternative und ressourcensparende Alternativen breite sich immer weiter aus. Dennoch werde der Aufstieg, den die nötige Transformation beinhaltet, anstrengend und stetiges, anhaltendes Bemühen einfordern. Diesen Anstieg jedoch können nur wir als die Bevölkerung, die als Ganzes Politik macht, anregen, angehen und bewältigen. Diesen ermutigenden Leitsatz vermittelten auch die Redebeiträge der anderen Redner:innen.

Eine Gruppe Schüler:innen sitzt inmitten anderer Demonstrationsteilnehmender verschiedener Altersstufen beim Klimastreik auf dem Rasen des Schlossgartens. Das Foto wurde mit Blick auf die Rückseite des Schlosses und zwischen den verschiedenen Redebeiträgen aufgenommen. Im Hintergrund sind einige für die sich anschließende Demonstration mitgebrachte Flaggen zu erkennen.
Auch bei diesem Klimastreik wollten wieder viele interessierte Schüler:innen ihr Anliegen einer nachhaltigeren Zukunft kundtun.

Infostand

Zusätzlich zur Ansprache durch Carola Meyer waren wir mit zahlreichen Mitgliedern vor Ort auch mit unserem Info-Stand vertreten, der sich in die Reihe der Stände von u.a. den FFF oder auch foodsharing.de einfügte. Es ergaben sich interessante Gespräche mit Menschen mit dem gleichen großen Anliegen. Da wir wissenschaftliche Erkenntnisse an unserem Stand für Jung und für Alt zugänglich auslegen, konnten wir auch mit verschiedenen Generation gleichermaßen in den Dialog treten und über unsere Arbeitsgruppe Klimabildung auch Schüler:innengruppen und Lehrkräfte ansprechen. Insgesamt kam ein produktiver Austausch zustande und es konnte ein erfreulicherweise weiterwachsendes Interesse und ein Austausch über Themen der Klimakrise festgestellt werden.

Dieser Klimastreik zog auch zunehmend ältere Generationen an, was nur als Erfolg verbucht werden kann. Wir nehmen aus der Veranstaltung anleitend für die Zukunft mit: Die Klimakrise ist jetzt und hier. Eine Wendung zum Guten wird anstrengend, ist aber möglich. Es braucht nur genug Menschen, die vorangehen.